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VU Eichenbühl, 18.12.2008

Einsatzdatum :  18.12.2008  
Einsatzuhrzeit:  17:10 Uhr bis 21:30 Uhr  
Einsatzart:  THL, VU mit LKW 
Einsatzort:  Eichenbühl 
Einsatzstelle:  Staatstrasse 521, Eichenbühl - Pfohlbach 
Alarmierte Feuerwehren:   FF Eichenbühl, FF Pfohlbach, FF Bürgstadt 
Kreisbrandinspektion  KBI Muders (Florian MIL 2), KBM Weimer (Florian MIL 2-3) 
Eingesetzte Kräfte:   28 Feuerwehrdienstleistende (gesamt) 
Eingesetzte Fahrzeuge:  TLF 16/25, LF 16-TS, MZF (Eichenbühl);
TLF 8/16 (Pfohlbach)  
Weitere Kräfte:  Polizei Miltenberg, Strassenmeisterei Miltenberg, Landratsamt Miltenberg (He. Kailbach, Untere Wasserbehörde), Bergeunternehmen (Fa. Noe-Stang, Karlstein)  
Einsatzkurznotiz:  Ein mit Gefahrgut (6 Tonnen Chromsäure)beladener LKW geriet, nach der Kollision mit einem PKW, von der Fahrbahn ab. Durch den Unfall lief eine größere Menge Diesel aus und verunreinigte das Gelände. Wir sicherten die Unfallstelle,errichteten eine Umleitung und pumpten den Tank leer. Ausserdem leuchteten wir die Unfallstelle aus und reinigten nach der Bergung die Straße.
Lesen sie hierzu auch den Bericht im Boten v. Untermain ( vom 20.12.2008)
Eichenbühl:
Mit großem Aufwand hat ein Unternehmen am Donnerstag den Lastwagen geborgen, der am Nachmittag gegen 15 Uhr zwischen Eichenbühl und Riedern gegen ein Auto geprallt und auf einer Wiese zum Stehen gekommen war (wir berichteten). Bis 21 Uhr war die Ortsverbindungsstraße gesperrt.
Lastwagen mit Seilwinden geborgen
Die Feuerwehr pumpte Kraftstoff aus dem aufgerissenen Tank ab, grub die im Schlamm eingegrabenen Reifen frei, leuchtete die Stelle aus und leitete den Verkehr um. Der Tank der Zugmaschine war aufgerissen, der Auflieger mit Gefahrgut beladen: rund sechs Tonnen Chromsäure in sechs Kunststofftanks. Wäre der stark ätzende Stoff ausgelaufen, hätte er organische Stoffe zur Selbstentzündung bringen können.
Gegen 19 Uhr waren die Vorbereitungsarbeiten abgeschlossen - Thorsten Rödiger vom Bergungsunternehmen Noe-Stang Rödiger gab das Kommando "zieht an". Zentimeter für Zentimeter bewegte sich der Koloss, von den Seilwinden der beiden Bergungsfahrzeuge gleichmäßig angezogen. Rund 20 Minuten später stand er wieder auf der Straße. Männer sattelten die Zugmaschine vom Auflieger ab, Schlepper fuhren beide fort. Die Ladung konnte auf der Ladefläche bleiben und später auf einem Betriebsgelände umgeladen werden. Rund 30 Kräfte der Feuerwehren Eichenbühl, Pfohlbach und Bürgstadt waren gemeinsam mit Beamten der Polizei, Mitarbeitern der Straßenmeisterei und des Landratsamtes im Einsatz. Nach der Bergung reinigten die Wehrleute die Fahrbahn.
Etliche Liter Diesel ausgelaufen
Nachdem etliche Liter Diesel ausgelaufen waren, musste die Straße am Freitag von 8 bis 12 Uhr nochmals gesperrt werden, damit ein Spezialunternehmen das verunreinigte Erdreich ausbaggern und entsorgen konnte. Ralf Hettler
Nachtrag der FF Eichenbühl :
Am Freitag 19.12.2008 musste ein weiteres mal die Straße gesperrt werden. Wir waren von 8:00 – 14:30 Uhr mit acht Personen im Einsatz. Die Straße war von 9:30 – 13:45 Uhr voll gesperrt.

Nach dem LKW-Unfall vom Vortag musste an der Unfallstelle Erdreich abgetragen werden. Während der Arbeiten sperrten wir die Staatsstraße 521 komplett für den Verkehr. Nach Beendigung der Arbeiten wurde die Straße gereinigt.  
Bilder:  Zur Bildergalerie bei www.main-netz.de 
Video:   
Bericht erstellt von:  Udo Neuberger (1. Kdt FF Eichenbühl)  

 

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