Herbstdienstversammlung 07, KBI-Bereich Reis
Herbstdienstversammlung
der Kommandanten und Stellvertreter im KBI-Bereich Nord (KBI Erich Reis) am
10.10.2007 in Obernburg
Obernburg, Ldkrs.Miltenberg
Bei der Herbstdienstversammlung 2007 im
Feuerwehrgerätehaus Obernburg trafen sich die Kommandanten und ihre
Stellvertreter zum Erfahrungsaustausch.
In seinem Bericht über das abgelaufene Jahr ging KBI
Erich Reis (Obernburg) ganz besonders auf die Problematik der Supermarktbauten
mit Nagelplattenbindern im Dachbereich ein. Hier muss sich jeder Feuerwehrmann
und jeder verantwortliche Einsatzleiter über die im Brandfall herrschenden
Gefahren im Klaren sein. Reis sprach auch die rückläufigen Zahlen bei den
Leistungsprüfungen der Aktiven und der Jugend an. Hier müsse von den
Kommandanten mehr Überzeugungsarbeit geleistet werden, um die Teilnehmerzahlen
bei den Leistungsprüfungen wieder zu erhöhen.
Die Rückmeldungen zu den Lehrgängen liefen gut, die
beiden Grundlehrgänge in Obernburg und Mönchberg sind belegt, lediglich der
geplante Lehrgang für Truppführer macht noch ein wenig Sorge wegen mangelnder
Teilnehmerzahl. Reis bat die anwesenden Kommandanten, sich in ihren Feuerwehren
nach geeigneten Feuerwehrkameradinnen oder Feuerwehrkameraden umzusehen.
Kreisbrandinspektor Erich Reis ging dann auf die
wieder vermehrt auftretenden Kaminbrände
und deren wirksame Bekämpfung ein.
Über personelle Veränderungen im Sachgebiet Brand-und
Katastrophenschutz im Landratsamt Miltenberg sprach Reinhold Koch
(Sachgebietsleiter, LRA Miltenberg). Auch der weitere Fortgang bei der
Errichtung einer Integrierten Leitstelle (ILS) für die Landkreise Miltenberg,
Aschaffenburg und die Stadt Aschaffenburg war Thema von Reinhold Koch. Ebenso
berichtete Koch über die Vorgehensweise bei einer Personensuche.
Kreisbrandrat Karlheinz Brunner (Miltenberg) sprach
eine Fülle von Themen an, so zum Beispiel die Alarmierung von Feuerwehren nach
dem Alarmplan für Verkehrswege, er sprach die Problematik im Funkverkehr an
(illegaler Betrieb einer Relaisstelle und eines Alarmumsetzers im Landkreis),
die Funkdisziplin bei Feuerwehreinsätzen und im Funkverkehr allgemein. Weitere
Themen waren die Pflege von Atemschutzgeräten sowie Informationen zur
„Abschlepprichtlinie Bayern“. Brunner bat dringend darum, diese unbedingt zu
beachten.
Desweiteren kritisierte KBR Brunner die Vorgehensweise
einer Feuerwehr,die in einem konkreten Fall als Verein Tätigkeiten für einen
dritten in der Nachbargemeinde wahrgenommen hat, ohne die örtlich zuständige Feuerwehr vorher zu kontaktieren.
Dies sei ein schlechter Stil und sollte
in Zukunft so nicht mehr vorkommen.
Peter Nies (KFV Miltenberg)
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